CED-Nursing Factsheets

Jyseleca ist kein klinisch relevanter Inhibitor oder Induktor der meisten Enzyme oder Transporter, die häufig an Wechselwirkungen beteiligt sind, wie z.B. Cytochrom-P450-Enzyme (CYP-Enzyme) und UDP-Glucuronyltransferasen (UGT). Keine Dosisanpassung ist bei gleichzeitiger Gabe von Antiinfektiva, magensäurereduzierenden Arzneimitteln, Statinen außer Simvastatin, oralen Antidiabetika, oralen Kontrazeptiva, oder Sedativa/Hypnotika erforderlich. In-vitro-Studien sind bezüglich einer potenziellen Induktion von CYP2B6 durch Jyseleca nicht eindeutig. Eine In-vivo-Induktion kann nicht ausgeschlossen werden. In-vitro-Studien sind bezüglich einer potenziellen Induktion oder Inhibition von CYP1A2 durch Jyseleca nicht eindeutig. Klinische Studien dazu liegen nicht vor, daher ist bei gemeinsamer Anwendung von Jyseleca und CYP1A2-Substraten mit einer geringen therapeutischen Breite ist Vorsicht geboten. WECHSELWIRKUNGEN Keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Patient:innen sollten jedoch darüber informiert werden, dass während der Behandlung mit Jyseleca über Schwindelgefühl und Vertigo berichtet wurde. AUSWIRKUNGEN AUF DIE VERKEHRSTÜCHTIGKEIT Frauen im gebärfähigen Alter: Während der Einnahme von Jyseleca und für mindestens 1 Woche nach der letzten Dosis von Jyseleca muss eine zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden. Schwangerschaft: Gegenanzeige Stillzeit: Während der Einnahme von Jyseleca nicht stillen. Es ist nicht bekannt, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. GEBÄRFÄHIGE FRAUEN/SCHWANGERSCHAFT/STILLZEIT Rheumatoide Arthritis: Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Übelkeit (3,5%), Infektion der oberen Atemwege (3,3%), Infektion des Harntrakts (1,7%), Schwindelgefühl (1,2%) und Lymphopenie (1,0%) Colitis ulcerosa: Das bei mit Filgotinib behandelten Colitis ulcerosa-Patient:innen beobachtete allgemeine Sicherheitsprofil entsprach im Allgemeinen dem Sicherheitsprofil, das bei Patient*innen mit rheumatoider Arthritis beobachtet wurde. HÄUFIGE UND GELEGENTLICHE NEBENWIRKUNGEN HÄUFIG (≥ 1/100, < 1/10) UND GELEGENTLICH (≥ 1/1.000, < 1/100) Häufigkeita Nebenwirkung Infektionen und parasitäre Erkrankungen Häufig Infektion des Harntrakts (UTI) Infektion der oberen Atemwege (URTI) Gelgentlich Herpes zoster Pneumonie Sepsis Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems Häufig Gelegentlich Lymphopenie Neutropenie Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Gelegentlich Hypercholesterinämie Erkrankungen des Nervensystems Häufig Schwindelgefühl Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths Gelegentlich Vertigo Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Häufig Übelkeit Untersuchungen Gelegentlich Erhöhte Kreatinphosphokinase im Blut

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