CED-Nursing Factsheets

ERNÄHRUNGSTHERAPIE BEI CED Ein guter Ernährungszustand vor Operationen reduziert das Risiko für postoperative Komplikationen! Alle CED-PatientInnen sollten im Rahmen der Erstdiagnose und dann zumindest einmal pro Jahr diätologisch begutachtet werden. Diätologische Anlaufstellen finden sich in fast allen Krankenanstalten Österreichs und im niedergelassenen Bereich. Ein Verzeichnis von DiätologInnen mit gastroenterologischem Schwerpunkt findet sich unter http://www.diaetologen.at/suche Bei einer bereits bestehenden Erkrankung führt eine gezielte Ernährungstherapie zu einer Linderung der Beschwerden und damit zu einer Verbesserung der Lebensqualität. DIE WICHTIGSTEN ERNÄHRUNGSTHERAPEUTISCHEN ZIELE STUFEN DER ERNÄHRUNGSTHERAPIE SCREENING MIKRONÄHRSTOFFMÄNGEL BEI ERSTVORSTELLUNG Erfassung und Behandlung von Mangelernährung Behandlung von Beschwerden Behandlung von Therapienebenwirkungen Vitamin D, Zink und Eisen sollten jährlich bestimmt werden. Vitamin B12 sollte bei PatientInnen mit Ileocökalklappenresektion und Resektionen von >20cm des distalen Dünndarms bestimmt werden. Bei PatientInnen mit Methotrexat- oder Sulphalazintherapie sollen Folat-Spiegel bestimmt werden. NORMALE ERNÄHRUNG – INDIVIDUELLE ZUSAMMENSTELLUNG ANREICHERUNGEN (NATÜRLICH + SPEZIALPRODUKTE) ERGÄNZUNGS-/ZUSATZTRINKNAHRUNG ENTERALE ERNÄHRUNG PARENTERALE ERNÄHRUNG

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