WIE KANN TRANSITION GELINGEN? WANN ERFOLGT EINE TRANSITION? Zur Erreichung der Zielsetzungen einer gelungenen Transition erfolgt eine Vorbereitung der betroffenen Jugendlichen durch die pädiatrischen GastroenterologInnen unter Verwendung von Checklisten; darin erfolgt unter anderem eine Aufklärung über: · die persönliche Krankengeschichte · die Gründe für Diagnostik · die Auswirkungen von Medikamenten, Alkohol oder Non-Adhärenz · die Kontaktaufnahme mit dem BetreuerInnenteam · die selbstständige Einholung von Informationen zu CED ein Informationsaustausch über die betroffene Jugendliche/den betroffenen Jugendlichen zwischen pädiatrischen GastroenterologInnen der Inneren Medizin. Die Transition ist als längerfristiger Prozess gedacht und erfolgt im Alter zwischen 14 und 18 Jahren in einer Phase relativer Stabilität der Krankheit idealerweise in einer Phase stabiler psychosozialer Bedingungen (Schul- bzw. Berufssituation, persönliche Beziehungen) Faktoren für eine gelungene Transition sind · die geistige und körperliche Reife der betroffenen Jugendlichen · die Unterstützung durch Eltern und Familien · eine erfolgreiche schulische oder berufliche Ausbildung · die Bereitschaft der betroffenen Jugendlichen zu Unabhängigkeit und Selbstverantwortung TRANSITION Jugendliche mit chronischentzündlichen Darmerkrankungen Wie kann man die Transition erleichtern? C hronisch E ntzündliche Darmerkrankungen und Erfolgreiche Übernahme eines Jugendlichen am Ende der Transition durch Univ.-Prof. Dr. W. Petritsch, Leiter CED Ambulanz, Medizinische Universitätsklinik Graz Foto: Mestel Checkliste zu CED und Transition, verwendet an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Graz
RkJQdWJsaXNoZXIy NTk1ODA=